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Twinaxial Kabel

Twinaxial (manchmal auch als "Twinax" bezeichnet) ist ein Kommunikationsübertragungskabel, das einem Koaxialkabel ähnelt. Anstelle eines Innenleiters hat es zwei isolierte Mittelleiter aus Kupfer. Die beiden Mittelleiter sind von einem Abstandshalter umschlossen, der wiederum von einem röhrenförmigen Außenleiter umschlossen ist, bei dem es sich in der Regel um ein Metalldrahtgeflecht, eine Folie oder manchmal um beides handelt. Die Baugruppe wird dann mit einer isolierenden und schützenden Außenschicht überzogen, die mehr Schutz vor Umwelteinflüssen bietet.


Die Vorteile dieser Konstruktion:


  • Die Kabelverluste werden gesenkt

  • Schutz gegen Erdschleifen und kapazitive Felder

  • Schutz gegen niederfrequentes magnetisches Rauschen, das durch das Kupfergeflecht dringt

  • Durch die Verwendung von mehr Kupferdraht in einem eng verflochtenen Geflecht wird die Abdeckung auf 90 Prozent erhöht.

Ursprünglich wurden Twinaxialkabel für IBM-Computerhardware entwickelt und von IBM für Hochgeschwindigkeitsverbindungen (1Mbit/s) konzipiert und können mehrere adressierbare Geräte pro Verbindung aufnehmen. In jüngerer Zeit hat das Twinaxialkabel auf dem Markt eine breitere Verwendung gefunden, insbesondere für Anwendungen, die eine differenzierte Hochgeschwindigkeitssignalisierung in einer Umgebung mit kurzer Reichweite erfordern, wie z. B. in lokalen Netzwerken (LAN), die eine kostengünstige Lösung bieten.

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